Andreas Hofmann an der Isar bei Bad TölzHeute sind wir eindeutig zu spät los gewandert. Wir kamen in Bad Tölz erst um ca. 10 Uhr los. Es regnete. Wir wanderten an der Isar entlang, eine Autobahn im Vergleich zu manchen anderen Wegen. Rund 13 km wanderten wir bis zur Talstation der Brauneck Bergbahn. Vorbei an Kleinkairo, einem sehenswerten Kunstwerk an der Isar, vorbei an Arzbach, wo wir Kajakfahrer bei ihren Übungen beobachten konnten. Da die Beine und Füße vom vorherigen Tag noch schmerzten, gönnten wir uns die Gondelfahrt zum Brauneck hoch. Es stellte sich heraus, das dies ein sehr gute Idee sein sollte. Der Himmel sah bedrohlich aus, deshalb gingen wir relativ schnell. Die Zeitangabe von 3-4 Stunden vom Brauneckhaus bis zur Tutzinger Hütte konnten wir nicht einhalten. Wir entschieden uns wegen der kürzeren Wanderzeit den wesentlich anspruchsvolleren Weg über die Achselköpfe zu nehmen.

Andreas Hofmann am LatschenkopfBlick Walchensee BenediktenwandHier ist Ungeübten empfohlen, unterhalb die längere Route zu wählen. Die gewählte Route forderte alles. Die Hütte schien nahe zu sein, aber durch die viel verwinkelten und verschlungenen Wege trotzdem fast unerreichbar, denn die Beine und die Füße schmerzten heftig. Aber wir alle meisterten den Weg zur Tutzinger Hütte. Wir kamen gegen 20 Uhr an, die Küche wahr natürlich schon zu, was für uns ja kein Problem darstellte.

Wir empfanden die Atmosphäre eher als unangenehm. Davon hatten wir schon ein paar Wochen zuvor beim Karwendelhaus gehört, was dagegen sehr angenehm war. Wir sollten für den Löffel, den wir uns zum Umrühren unserer Speise liehen, zahlen. Die Ausstattung war sehr gut, im Schlafraum hatten wir gefühlte 40°C, was ein angenehmes Schlafen unmöglich machte. Nach einer wirklich sehr schlafarmen Nacht frühstückten wir und brachen zeitig zur nächsten Tour auf.

 

 

Hier das Video: