Tag 4 – Von der Tutzinger Hütte nach Jachenau

0

Unausgeschlafen begannen wir den neuen Tag. Gefühlte 40° im Schlafraum mit Schnarchen in Stereo taten ihriges dazu. Der Weg begann an der Tutzinger Hütte und führte über die Glaswandscharte wieder zurück ins Tal. Die ersten Meter Aufstieg machten uns Mühe, wegen der durchgemachten Nacht. Wir konnten Steinböcke beobachten, die man ja sonst sehr selten sieht.Steinbock bei Tutzinger Hütte

Oberhalb der Tutzinger Hütte wurden wir durch einen sagenhaften Ausblick belohnt.

Ausblick von der Benediktenwand ausNun begann ein langer Abstieg ins Tal, in Richtung großer Laine. Andi machte sein Fuß zu schaffen, die Schmerzen wurden immer stärker und wir wussten nicht genau, wie weit es noch gehen würde. Nach einem langen Abstieg der sich den Hang hinunter schlängelte gelangen wir zu einer Forststraße. Dieser entschieden wir schließlich zu folgen, auch wenn das ca. 3km mehr an Weg bedeuten sollte. An einer Bank machten wir Rast und drehten einen Teil des Videos zum Thema grüne Power Drinks. Ausgeruht machten wir uns wieder auf. Blick auf dar Karwendelmassiv und die ZugspitzeDie Lainlalm liessen wir links liegen und folgten der großen Laine, einem wunderschönen Wildbach in Richtung Jachenau. Der Weg ab jetzt führte uns über schmal Pfade und hölzerne Brücken und war immer abwechslungsreich und interessant, aber nie wirklich anspruchsvoll. Diese Gegend ist für Familienausflüge sehr geeignet. Gegen 14 Uhr waren wir dann in Jachenau, und wollten mit dem bus wieder zum Auto in Bad Tölz gelangen, um den Nachmittag auszuruhen und Andi’s Fuß zu behandeln. Wir verpassten ihn um 2 Minuten. Im Schützenhaus haben wir dann einen leckeren aber völlig überteuerten Salat genießen können, um schließlich herauszufinden, dass der nächste Bus erst in 2 Stunden fahren sollte. Unser Handzeichen, dass signalisieren sollte dass wir gerne Trampen würden, ließ die Autofahrer unbeeindruckt. So verbrachten wir ca. 45 Minuten an der Straße und streckten unsere Daumen gen Himmel. Um 16 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Lenggries und von dort mit der Bahn nach Bad Tölz zum Auto. Zuhause angekommen ruhten wir uns aus und wollten am nächsten Tag gleich weiter, nämlich zum Karwendelhaus. Es kam dann aufgrund Andi’s Verletzung anders. Dazu mehr im nächsten Post!

 

Tag 3 – Von Bad Tölz zur Tutzinger Hütte

0

Andreas Hofmann an der Isar bei Bad TölzHeute sind wir eindeutig zu spät los gewandert. Wir kamen in Bad Tölz erst um ca. 10 Uhr los. Es regnete. Wir wanderten an der Isar entlang, eine Autobahn im Vergleich zu manchen anderen Wegen. Rund 13 km wanderten wir bis zur Talstation der Brauneck Bergbahn. Vorbei an Kleinkairo, einem sehenswerten Kunstwerk an der Isar, vorbei an Arzbach, wo wir Kajakfahrer bei ihren Übungen beobachten konnten. Da die Beine und Füße vom vorherigen Tag noch schmerzten, gönnten wir uns die Gondelfahrt zum Brauneck hoch. Es stellte sich heraus, das dies ein sehr gute Idee sein sollte. Der Himmel sah bedrohlich aus, deshalb gingen wir relativ schnell. Die Zeitangabe von 3-4 Stunden vom Brauneckhaus bis zur Tutzinger Hütte konnten wir nicht einhalten. Wir entschieden uns wegen der kürzeren Wanderzeit den wesentlich anspruchsvolleren Weg über die Achselköpfe zu nehmen.

Andreas Hofmann am LatschenkopfBlick Walchensee BenediktenwandHier ist Ungeübten empfohlen, unterhalb die längere Route zu wählen. Die gewählte Route forderte alles. Die Hütte schien nahe zu sein, aber durch die viel verwinkelten und verschlungenen Wege trotzdem fast unerreichbar, denn die Beine und die Füße schmerzten heftig. Aber wir alle meisterten den Weg zur Tutzinger Hütte. Wir kamen gegen 20 Uhr an, die Küche wahr natürlich schon zu, was für uns ja kein Problem darstellte.

Wir empfanden die Atmosphäre eher als unangenehm. Davon hatten wir schon ein paar Wochen zuvor beim Karwendelhaus gehört, was dagegen sehr angenehm war. Wir sollten für den Löffel, den wir uns zum Umrühren unserer Speise liehen, zahlen. Die Ausstattung war sehr gut, im Schlafraum hatten wir gefühlte 40°C, was ein angenehmes Schlafen unmöglich machte. Nach einer wirklich sehr schlafarmen Nacht frühstückten wir und brachen zeitig zur nächsten Tour auf.

 

 

Hier das Video:

Tag 2 – Wolfratshausen bis Bad Tölz

0
Sebastian auf der Tour nach Bad Tölz

Sebastian Hehn

Wir gingen diese Etappe nach einer ausgeschlafenen Nacht zu Hause gemütlich an, wir hatten keinerlei Zeitdruck. Um ca. 9:30 Uhr machten wir uns auf. Es regnete, jedoch nach kurzer Zeit wurde es deutlich weniger, wir mussten aber ca. 10 km bei leichtem Dauerregen wandern. Die Tour verläuft fast den ganzen Tag nahe an der Isar. Unterwegs fanden wir etliche wilde Apfelbäume mit fast reifen Früchten, an denen wir uns bedienten. An der Tattenkofener Brücke schließlich, trafen wir Corinna, die uns ein paar Früchte brachte und neue Einlagen für die Schuhe. Wir machten ca. 45 Minuten Pause und starteten wieder durch. Endlich hörte der Regen auf, kurz nach Geretsried machten wir unser erstes Video.

Wir fanden eine riesige Menge an Tollkirschen und Himbeeren auf einem Fleck. Das war schon interessant – zwischen den giftigen Pflanzen die guten Himbeeren heraus zu pflücken. Der Weg verläuft überwiegend auf sehr gut begehbaren Strecken.
Nach Geretsried passierten wir den Malerwinkel, kamen durch ein nettes Stückchen Wald über eine Brücke, um dann einige Wiesen zu durchqueren. Überall Wildpflanzen wie Löwenzahn, Wegeriche, Brombeeren, Himbeeren in Hülle und Fülle.

Der Blick vom Malerwinkel

Der Blick vom Malerwinkel

Andreas-Hofmann im Wald

Andreas Hofmann

Nach einiger Zeit auf guten Wegen kamen wir an ein langes Stück Schotterweg, mit tief aufgeschüttetem Isarkies. Das nimmt einem die Kraft. Kilometerweit stapft man durch dieses Geröll. Auch hier wieder interessante Pflanzen- und Tierwelt. Wir sahen viele kleine Kröten und Frösche über die Wege hüpften. Kurz nach dem Isar Längenschild 193 bogen wir rechts ab, um die Isar kurzzeitig zu verlassen und den Weg über die Höfe Lochen und Rimselrain fortzuführen. Die Füße, hier speziell die Ballen bei Sebastian und der Innenfuß bei Andreas fingen heftig an zu schmerzen. Die letzten Kilometer nach Bad Tölz waren landschaftlich sehr schön, da die Aussicht auf die schon fast erreichten Berge wunderschön war. Ein bedrohlich aussehendes Gewitter zog auf und es donnerte gewaltig. Wir dachten, dass wir gleich sehr nass werden würden, blieben jedoch glücklicherweise vollständig verschont. In Bad Tölz angekommen, trafen wir Corinna, mit der wir in’s Café Love gingen und einen leckeren Salat aßen. Dieser rundete den Abend ab und wir fuhren zufrieden und müde zurück nach Hause, um uns für den morgigen Tag, von Bad Tölz zur Tutzinger Hütte, zu regenerieren.

Sebastian Hehn und Andreas Hofmann am Isarstausee

Sebastian Hehn und Andreas Hofmann am Isarstausee

 

 

 

 
Hier das lang ersehnte Video 🙂

Tag 1 – München bis Wolfratshausen

0

Endlich war er da – der große Tag des Aufbruchs. Wir waren schon am Vorabend etwas aufgeregt, da wir uns mit Ludwig Graßler, dem Begründer des Traumpfades trafen.

Ludwig Graßler, Sebastian Hehn, Corinna Hehn, Andreas Hofmann

Am Morgen des 24.August standen wir um 6:00 Uhr auf, Frühstückten Banane mit einer Superfood-Mischung und ließen uns von Corinna zum Bahnhof Wolfratshausen fahren. Hier verpassten wir knapp die S-Bahn, kamen also ca. 20 Minuten später als geplant in München an. Über das Verabschiedungskomitee haben wir uns sehr gefreut – es wurde viel erzählt und gelacht, bis wir endlich um ca. 9:45 die Wanderung wirklich begannen.
Der Weg war einfach und überwiegend gerade, jedoch wirkte sich nach einiger Zeit die ungewohnte Länge (32 km) deutlich auf unsere Muskulatur aus. Nach ca. 20km kamen die ersten Wehwehchen, alle jedoch aushaltbar.

Von München an der Isar entlang, bei Pullach und Grünwald vorbei, vorbei am Tierpark und den schönen Isarstränden erreichten wir schließlich Kloster Schäftlarn, bei dem sich der Weg dann änderte. Einer Allee gefolgt gelangten wir zu einer großen Fischzucht und schließlich zum Ickinger Wehr. Von dort aus waren es nur noch wenige Kilometer bis zu unser Unterkunft – daheim 🙂

Was wir gegessen haben beschränkte sich auf ein paar Bananen und Äpfel, je ein lifefood Lifebar, einen Mix aus Chia Samen und Superfoods, die Wildpflanzen und Früchte am Wegesrand, sowie genug zu trinken.
Das versorgte uns den ganzen Tag mit ausreichend Energie 🙂

Wir können nicht jeden Tag bloggen, da nicht überall in den Alpen Internet verfügbar ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier das lang erwartete Video:

Sebastian Hehn und Andreas Hofmann auf dem Weg zur Birkkarspitze

Mit lifefood.de unterwegs auf dem Traumpfad

0

Mit lifefood unterwegs auf dem Traumpfad

 

Am 24.08.2012 geht es los!

Wir (Andreas Hofmann und Sebastian Hehn) starten in München am Marienplatz und wandern über die Alpen nach Venedig. Das ganze wird freundlich unterstützt von lifefood.de.

 

Der Traumpfad München – Venedig wurde erstmals 1977 von Ludwig Graßler beschrieben.

Die Tour wird natürlich komplett roh stattfinden – und wird zeigen, dass man auch mit geringe Kalorienaufnahme große Leistungen vollbringen kann. Wir füllen wann immer es geht unsere Vorräte an frischen Lebensmitteln, nutzen Trockenfrüchte, Superfoods und die uns umgebenden Wildpflanzen bzw. Wildfrüchte. Jeden Tag werden wir ein Video drehen und diese Aufzeichnungen anschließend online stellen. Sein Sie gespannt 🙂

Sebastian Hehn und Andreas Hofmann auf dem Weg zur Birkkarspitze

 

Sein sie dabei und sehen Sie sich unsere Videoserie an, die hier bald erscheinen wird!

Bis bald!

Das weltbekannte Café Gratitude nun auch bald in München

Rohkost-Liebhaber eröffnen demnächst das Café GRATITUDE in München

0

Das weltbekannte Café Gratitude nun auch bald in MünchenRoher Fisch ist längst als Delikatesse bekannt. Bei rohem Gemüse hingegen wird noch immer skeptisch die Nase gerunzelt. In einem Restaurant zu sitzen und lieblos an einer Karotte zu nagen finden die wenigsten einladend, zu Recht. Doch dieses Bild ist nichts weiter als ein Klischee. Dass Rohkost vielseitig und lecker sein kann, wollen nun Anhänger der Life-Food-Bewegung zeigen. In München eröffnet demnächst das GRATITUDE Café.

Hier können Gäste innovative und mit Liebe zubereitete Speisen genießen. Die Gerichte werden nach Rohkost-Vorschrift schonend zubereitet. Auf der Speisekarte stehen beispielsweise unter 42 Grad Celsius hergerichtete Tomatensüppchen mit Basilikumhaube, Pizza und Zucchininudeln und diverse vegane Käse-Wraps. Auch auf süße Desserts muss nicht verzichtet werden. Eine Auswahl an Torten und Schokoladendesserts runden das Angebot ab.

GRATITUDE soll als Anlaufstelle für all jene dienen, die gesunde Ernährung lustvoll genießen wollen und mit interessierten Menschen in Kontakt treten möchten.

Taiji innere Kampfkunst

Taiji Quan

0

Taiji innere Kampfkunst Taiji Quan ist eine chinesische Kampfkunst. Sie wurzelt im Prinzip des Taiji, was wörtlich übersetzt „äußerstes Extrem“ heißt. Hierbei geht es um die Verwirklichung der polaren Grundkräfte Yin und Yang in der Übungspraxis. Taiji Quan beruht wie das Qigong auf der Arbeit mit Qi (Lebensenergie). Man zählt es zur Schule der inneren Kampfkünste, wo die Kraftentwicklung hauptsächlich aus der inneren Struktur erfolgt. Äußere Kampfkünste hingegen arbeiten mit stärkerer muskulärer und auch konzentrativer Anspannung. Den philosophischen Hintergrund für Taiji Quan bilden daoistische Klassiker wie das Daodejing von Laozi.

Nach chinesischer Vorstellung ist das so genannte Chi die Lebensenergie, die in jedem Menschen fließt. Ist der Fluss gestört, können Beschwerden und Krankheiten entstehen. Tai Chi Übungen sind ein wirkungsvolles Mittel, um die Lebensenergien im Körper wieder harmonisch fließen zu lassen und damit die Gesundheit aktiv zu fördern.

Bei der Ausführung der Tai Chi Übungen gibt es keine Trennung von Körper und Geist. Das hat zur Folge, dass sich jede körperliche Übung auch auf das Bewusstsein auswirkt und durch die Koordination von Atem, Bewegung und Bewusstsein die Lebensenergie Chi auf allen Ebenen harmonisiert werden kann.

Mit jeder Übung werden alle Muskeln, Sehnen, Gelenke und Knochen angesprochen und auf eine sanfte Weise gedehnt. Die gerade Haltung des Rückens während der Übungen bewirkt einen Dehneffekt der Wirbelsäule, durch den die Bandscheiben entlastet werden. Auch das Nervensystem wird durch die schonende Rückenhaltung positiv beeinflusst.

Die regelmäßige Anwendung der Tai Chi Übungen kann die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen und stärken. Auf psychischer Ebene können diese Übungen zur inneren Gelassenheit beitragen.

Tai Chi kann jeder erlernen. Da die einzelnen Bewegungsabläufe jedoch recht komplex sind, ist es ratsam, die Übungen zunächst unter versierter Anleitung zu lernen.

Die Chinesen sagen, wer Tai Chi übt, wird so geschmeidig wie ein Baby, so stark wie ein Holzfäller, so gelassen wie ein Weiser.

 

Weitere Informationen zu Taiji finden Sie unter nachstehenden Links:

 

www.tai-chi-zentrum.de

 

 

 

 

Meditation in einem Meditationszentrum, z.B. Vipassana

Meditation

0
Meditation in einem Meditationszentrum, z.B. Vipassana

Vipassana Meditation

Meditation ist der bewusste Versuch, durch Beruhigung er Gedanken und Konzentration auf sein Inneres, einen Zugang zum Inneren zu erhalten, der zum einen stressmindernd und gesundheitsförderlich ist.

Meditation ist in vielerlei Hinsicht geeignet, Glück zu empfinden: Wenn wir meditieren, sind wir ganz bei uns selbst, werden uns unseres eigenen Bewusstseins bewusst. Gefühle von Anspannung, Angst oder Stress verringern sich, wir sind konzentriert und aufmerksam – Faktoren, die die Glücksforschung als „glücksfördernd“ identifiziert hat.

Hier einige Tips um das Beste aus ihrer Meditation zu machen :

  • Meditieren Sie regelmäßig – wenn möglich täglich
  • Probieren Sie die ruhig verschiedenen Techniken aus, wählen Sie eine aus, und bleiben Sie dann dabei – wenigstens für einige Wochen oder Monate.
  • Schaffen Sie sich einen ruhigen Platz, wo Sie ungestört meditieren können.
  • Finden Sie eine für Sie bequeme Sitzhaltung heraus – und sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Wirbelsäule sanft und gerade aufrichten.
  • Legen Sie vorher fest, wie lange Sie meditieren wollen – und halten Sie diese Zeit durch, egal wie rastlos oder gelangweilt Sie werden.
  • Beginnen Sie damit an, dass Sie sich kurz vergegenwärtigen, warum Sie eigentlich meditieren.
  • Atmen Sie mehrere Male tief durch, bevor Sie beginnen, und entspannen Sie Ihren Körper bewusst beim Ausatmen.
  • Lassen Sie alle Erwartungen darüber fahren, was Sie beim Meditieren erreichen oder erfahren sollen, und akzeptieren Sie sich genau so, wie Sie sind.
  • Seien Sie geduldig, und gehen Sie sanft mit sich selbst um.
  • Übertragen Sie die Eigenschaften Ihres Geistes und Ihres Herzens, die Siewährend Meditation entwickeln, immer mehr auf alle Bereiche Ihres Lebens.

Einr sehr interessante Meditationstechnik, die ich Ihnen gerne aus eigener Erfahrung an Herz legen möchte, ist die Vipassana – Meditation. Vielleicht probieren Sie diese Technik mal aus und schauen, ob diese für sie geeignet ist. Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link:

http://www.dvara.dhamma.org/index.php?L=1

Taiji Qi Gong Yin Yang 4 Elemente

Qi Gong

0

Taiji Qi Gong Yin Yang 4 ElementeQi Gong ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations-, und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Allerdings werden auch Kampfkunstübungen darunter verstanden. Qi Gong beinhaltet Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Diese Übungen sollen helfen den Energiefluss bzw. Qi- Fluss im Körper zu harmonisieren und zu regulieren.

Der Ursprung der Übungen liegt weit zurück, schon Zhuangzi werden bestimmte Formen angedeutet, und aus der Zeit der Han – Dynastie liegen Seidenbilder vor. Der Name Qigong wurde zum ersten Mal von dem Daoisten Xun Xu aus der Jin – Zeit verwendet und bezeichnet seitdem bestimmte Übungen in der Kampfkunst. In der Geschichte Chinas hat diese Praxis als Gesundheitsvorsorge immer eine große Rolle gespielt, wurde aber auch für religiöse und geistige Zwecke, insbesondere im Daoismus, Konfuziaismus und Buddhismus eingesetzt und in den Klöstern überliefert. Die Bezeichnung Qigong für diese Übungen findet jedoch erst seit den 1950er Jahren Verwendung, und die unterschiedlichen Stilarten des Qigong sind zum Teil ganz neue Entwicklungen, die jedoch auf den jahrtausendealten Traditionen basieren.

Geschichtlich ist ein gewisser Arzt Hua Tuo (190-265 n. Chr.) bekannt, der das Spiel der fünf Tiere entwickelte und Qi Gong zum ersten Mal therapeutisch und medizinisch einsetzte. Deshalb findet man bis heute in allen Qi Gong Übungsreihen Übungen mit Tiernamen oder Fabelwesen aus Geschichten und Mythen.

Beim Qi Gong handelt es sich um sehr ästhetische Bewegungen die wenig Platz beanspruchen und unabhängig sind von Alter, Geschlecht und körperlicher Konstitution. Sie haben den Anspruch jedes Gelenk, jeden Muskel, die inneren Organe so wie den Geist zu trainieren. Die Übungen sollten sehr genau ausgeführt werden – mit innerer Ruhe und Konzentration.

Schon nach den ersten Qi Gong Übungen kann die wohltuende Wirkung wahrgenommen werden. Dabei genügen oft schon wenige Minuten Zeitaufwand. Sonst wird nichts weiter benötigt.

Es kann unter anderem sehr wirksam sein bei Alltagsbeschwerden wie Kopf-, Rücken-, Knie- und Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Migräne, Antriebslosigkeit, Stress und Verspannungen.

Deshalb wird es seit Jahrtausenden angewandt um die Gesundheit zu pflegen und die Geisteskraft zu trainieren.

 

Weitere Informationen zu Qi Gong finden Sie auch unter nachstehendem Link:

www.taijiquan-qigong.de

 

_

Rohkost Salat mit Avocado Dressing

Wie man mit einer Rohkosternährung beginnt

0
Rohkost Salat mit Avocado Dressing

Rohkost Salat mit Avocado Dressing

Die Rohkost-Ernährung basiert auf lebendigen, ungekochten sowie unverarbeiteten Lebensmitteln als Grundlage der Ernährung. Wenn jemand mehr als 80% rohe Nahrungsmittel zu sich nimmt, spricht man von einem Rohköstler. Man nimmt an, dass bei diesem Prozentsatz der Körper in der Lage ist, nahezu alle Giftstoffe, welche sich in den restlichen Nahrungsmitteln befinden, zu eliminieren. Wenn man mehr gekochte und verarbeitete Lebensmittel zu sich nimmt, kann der Körper die darin enthaltenen Giftstoffe nicht mehr ausreichend eliminieren war auf die Dauer zu den verschiedensten Krankheiten führt.

Wenn Nahrungsmittel über 47° C erhitzt werden, gehen die Enzyme verloren, die die Verdauung unterstützen. Es ist weiterhin bekannt, dass das Kochen den Nährwert der Nahrungsmittel um einen Großteil senkt und nebenbei durch die große Hitze die natürlichen Stoffe chemisch verändert und somit Karzinogene, freie Radikale, Mutagene und andere Giftstoffe entstehen. Diese Stoffe werden mit den heutigen Zivilisationskrankheiten wie z.B. Arthritis, Arthrose, Herz- und Gefäßkrankheiten, Diabetes und Krebs in Verbindung gebracht.

Was vielen Rohköstlern am Herzen liegt, ist ein vermehrt alkalischer pH Wert der zugeführten Lebensmittel. Im allgemeinen ist eine Rohkosternährung eher basenbildend und eine Kochkosternährung eher säurebildend. Alle Mediziner stimmen damit überein, dass die Balance des pH Wert unseres Blutes einer der wichtigsten biochemischen Regulationssysteme des Körpers ist. Der pH-Wert beschreibt die Menge der Wasserstoffatome in einer Substanz, wie z.B. unserem Blut. Ein höherer Wert steht für eine eher alkalische Substanz (welche mehr Wasserstoffionen absorbiert) und eine niedriger Wert steht für eine eher saure Substanz (mit geringerem Potential Wasserstoffionen zu absorbieren). Das menschliche Blut hat einen pH-Wert im Bereich von 7,37 bis 7,45 und der Körper setzt alles daran, dies aufrecht zu erhalten. Wenn dieser Wert zu großen Schwankungen unterworfen wäre, würde der Mensch sterben. Das Blut befindet sich somit in einem eher alkalischen Bereich. Man geht nun davon aus, dass der pH-Wert unseres Körpers direkt durch unsere Nahrungsmittel beeinflusst werden kann. So gibt es Lebensmittel die dazu tendieren, ein eher alkalisches Milieu zu erzeugen und es gibt Lebensmittel, die eher dazu tendieren, ein saures Körpermilieu zu erzeugen.

Die überwiegenden biochemischen Vorgänge des Körpers laufen optimal nur in einem alkalischen (ein anderes Wort hierfür ist basischen) Milieu ab, was dazu führt, dass Krankheiten entstehen, wenn das Milieu zu sauer wird. Der Körper gesunde Menschen befindet sich in der Regel in einem überwiegend alkalischem Zustand.

Eine der besten Methoden um den Körper zu alkalisieren ist der Verzehr von chlorophyllhaltigen Blattgemüse wie z.B. Feldsalat, Weizengras, Grünkohl, Wildpflanzen usw. Je grüner (bzw. dunkelgrüner), desto mehr Chlorophyll ist enthalten.

Rohköstler leben oft vegan, was bedeutet, dass sie keine tierischen Produkte wie Fleisch, Fisch, Milch oder Eier essen. Im allgemeinen werden nur Früchte, Gemüse, Nüsse, Samen und Sprossen gegessen. Dies mag sich für den ein oder anderen anfänglich langweilig anhören, doch die Kreationen aus dieser Basis übertreffen oft bei weitem den Geschmack herkömmlicher Lebensmittel! Es gibt auch eine Gruppe von Rohköstlern, die rohes Fleisch, Fisch, Eier und Ziegenmilch mit in die Ernährung einschließt. Hier spricht man von der Instincto Ernährung, die ihre Hauptverbreitung in Frankreich hat.

Unter Rohköstlern ist man sich einig, dass der Konsum von ausschließlich ungekochter und unverarbeiteter Nahrung zu Gewichtsreduktion und Krankheitsvorbeugung führt und darüber hinaus noch chronische Krankheiten heilen kann. Ich selbst habe bei meiner Umstellung im Jahr 2001 rund 16 kg an Gewicht verloren und meine multiplen Allergien geheilt. Ich kenne auch persönlich viele Leute, die sich von schweren Krankheiten durch diese Ernährungsweise befreien konnten, die schulmedizinisch nicht mehr behandelt werden konnten.

Wie beginnt man nun mit einer Rohkosternährung?

Es wird oft angenommen, dass die Zubereitung von Rohkost eine Menge Zeit in Anspruch nimmt. Das ist nur bedingt wahr – und bezieht sich auf die Komplexität der Zubereitung. Freilich sind einige Rezepte nur mit einiger Vorarbeit durchzuführen – und dadurch eher für‘s Wochenende geeignet. Die Basics sind jedoch meist schnell und unkompliziert zuzubereiten.

Grüner Smoothie mit SellerieAnstatt das morgendliche Marmeladenbrötchen und den Kaffee könnte man einen grünen Smoothie aus Bananen und Spinat zubereiten – das schmeckt toll und gibt einen energiereichen Start in den neuen Tag.

Goethe sagt in Faust dazu folgendes:

Das kommt nur auf Gewohnheit an.
So nimmt ein Kind der Mutter Brust
Nicht gleich im Anfang willig an,
Doch bald ernährt es sich mit Lust.
So wird’s Euch an der Weisheit Brüsten
Mit jedem Tage mehr gelüsten.

Das trifft auch auf die Rohkosternährung zu! Anfangs begibt man sich heraus aus seiner Komfortzone und probiert etwas Neues aus – und nach gewöhnlich 2 – 3 Monaten hat man sich eine neue Gewohnheit angelegt und ist vollkommen zufrieden und glücklich damit. Und noch mehr: Man spürt ein deutliches „MEHR“ an Energie und Lebensfreude.

Im Allgemeinen kann man von 4 täglichen Malzeiten ausgehen. Beginnt man den Tag mit einem Glas Wasser, gefolgt von einem Smoothie bzw. einer Früchtemahlzeit schafft man sich eine gute Basis.

Zu Mittag gibt es dann einen großen Salat; dieser muss nicht zwangsläufig 100% roh sein – wenn man das als Ziel hat, sollte man sich Zeit lassen. Wie bereits gesagt: Heraus aus der Komfortzone – ABER: Nicht in die Schockzone! Dieser Salat enthält eine Basis von verschiedenen grünen Blättern, Gemüse wie Tomaten, Paprika, Gurken usw. Hier kann je nach Geschmack frei variiert werden – feste Regeln gibt es nur in einem Dogma – und einem Dogma zu folgen, kann gefährlicher sein, als eine überwiegende gekochte Ernährung. Das Dressing kann frisch zubereitet werden oder einfach gekauft werden – je nach dem wie bereit man sich fühlt, seine Ernährung allmählich zu verfeinern. Schritt für Schritt ist hier m.E. die beste Lösung.

Am Nachmittag könnte man über ein zubereitetes Rohkostrezept nachdenken – hiervon finden Sie eine wachsende Auswahl in unserer Rezeptrubrik.

Die 4. Mahlzeit sind die über den Tag verteilten Snacks – hier greife ich persönlich gerne zu Früchten bzw. nichtsüßem Gemüse wie Gurken, Tomaten etc. Viele Rohköstler greifen hier zu selbst getrockneten Früchten, Getreidefladen und eingeweichten Nüssen. Kurz zu den eingewichten Nüssen; Nüsse enthalten Enzyminhibitoren, also Stoffe, welche die Enzymaktivität hemmen – diese gilt es vorher durch einweichen aus den Nüssen herauszulösen, um die Verdaubarkeit zu erhöhen.

Immer wieder über den Tag verteilt oder als 4. Mahlzeit gerechnet ist es ratsam frische Gemüse- und Fruchtsäfte zu trinken. Ratsam ist auch hier – so grüß wie möglich und so süß wie nötig. Als Geräte empfehle ich hierfür den Greenstar Entsafter sowie den Vitamix Mixer.

Für den Anfang empfehle ich:

  • Einfachkeit vor Komplexität
  • Gutes Einsteigerbuch: z.B. „Die Sonnendiät“ von David Wolfe
  • Vertrauen in den eigenen Körper
  • Gemeinschaft mit Gleichgesinnten um motiviert zu bleiben

Sie begeben sich auf eine erstaunliche und spannende Reise – nehmen Sie sich die Zeit um sich in diese Thematik einzulesen, schauen sie sich Videos darüber an, durchstöbern sie Foren – wenn Sie Hilfe brauchen – lassen Sie sich von uns beraten und profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung. Geben Sie sich die Zeit um von alten Gewohnheiten loszulassen und alte Süchte zu überwinden. Seien Sie geduldig mit sich selbst. Wenn Sie sich zweitweise schwach und krank fühlen, sind das i.d.R. Entgiftungserscheinungen, welche zu diesem Prozess dazugehören. Diese können beschleunigt werden durch verschiedene Entgiftungsmethoden. Dies wird jedoch in einem anderen Artikel diskutiert.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, viel Gesundheit und Freude bei der Umsetzung Ihres neuen Lebensstiles!

nach oben